Abenteurliche Floßfahrt auf einem Altarm des Rheins

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Wir kannten vor der Floßfahrt nur die Einstiegsstelle und den letzten Part mit Ausstiegsstelle, den Rest des Altarms konnten wir vorher nicht erkunden. Uns konnte auch niemand vorher sagen, ob wir wirklich mit dem Floß durchkommen können, da dieser Teil sonst nicht befahren wird. So war es ziemlich spannend, als wir starteten. Wir freuten uns sehr, dass mein Bruder Erik Jansen mit seiner Frau Jule und den beiden Töchter Annika und Marieke uns auf dem Floß begleiteten. Nach den ersten Biegungen durch wunderschöne Natur stießen wir auf die ersten Hindernisse: Ein umgestürzter Baum, in dem sich viel Treibholz festgesetzt hatte. Nun waren wir froh, nicht nur zu zweit unterwegs zu sein. Alle halfen mit, sei es durch Freiräumarbeiten im Wasser oder Stabilisierung mit den Staken gegen abdriften oder Gewichtsverlagerung das Floß zu manövrieren. Wir schafften es tatsächlich, auch wenn es zunächst ziemlich unüberwindbar aussah. Noch eine schwierige Stelle hatten wir zu überwinden, so dass wir schließlich eine Zeitverzögerung von über einer Stunde bei unserer Ankunft hatten. Kurz vor unserer Ankunft nahmen wir noch meine Tochter Magdalena mit an Bord, die uns am Ufer schon entgegengelaufen war und die wir in den letzten drei Wochen nicht gesehen hatten.

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Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, den Altarm vom Floß aus zu erkunden und wir bedanken uns dafür bei unseren Unterstützern ganz herzlich! Ohne die Hilfe von einigen starken Windsurfing-Club-Männern, die beim Aufladen des Floßes auf den Anhänger geholfen haben und extra zur Einstiegsstelle gefahren sind, um das Floß an der Einstiegstelle abzuladen und ohne unseren treuen Fahrzeugbegleiter Joachim Schanz, der uns in der letzten Woche unserer Tour begleitet hat und das Floß auf seinem Anhänger transportiert hat und natürlich ohen Stefan Roming, der dieses Floß konstruiert und mit einer Jugendgruppe mehrfach getestet hat, hätten wir dieses tolle Fortbewegungsmittel nicht einsetzen können!

Was war das für eine Überraschung, als wir an unserem Ziel, einer Brücke beim Windsurfingclub-Iffezheim anlegten und am Ufer viele nette Menschen auf uns warteten! Die stellvertretende Bürgermeisterin von Iffezheim, Frau Winkler, ist trotz der Rennwoche zur Begrüßung gekommen und überreichte uns zwei wunderschön gestaltete Tassen. Auch die Presse erwartete uns schon und außer den Mitgliedern des Windsurfingclubs Iffezheim, die für uns und unsere Freunde und Unterstützer eine Grillparty organisiert hatten (einfach super, vielen vielen Dank, auch an das Grillteam, das den ganzen Abend für unser Wohl gesorgt hat!!!), warteten auch schon Familie, Eltern, Freunde und Unterstützer. Wir freuten uns sehr, dass sieben Paddler (vielen Dank an Gernot Kunz, der dies ins Leben gerufen hat!!) von der Paddelabteilung des KTV Karlsruhe mitsamt Kanadiern gekommen waren, um am kommenden Morgen mit uns in einem 7er-Kanandier auf dem Rhein nach Karlsruhe zu paddeln! Aber erstmal wurde der Abend vor unserer Zielankunft gefeiert. In der Nacht verwandelte sich dann das Gelände vom Windsurfing-Club in ein Zeltlager. Unzählige Zelte zierten die Wiese und die Teilnehmer der älteren Generation zogen sich in gemütliche Gasthäuser zurück. Nun lag nur noch der letzte Tag 22 vor uns.

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Über die besonderen Tassen haben wir uns sehr gefreut! Herzlichen Dank an die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Winkler!

 

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