Regen und Hochwasser am Rhein

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Am Morgen warteten wir die heftigsten Regenschauer im Zelt ab, um dann schnell alles bei Nieselregen im Boot zu verstauen. Dann ging es bei ziemlicher Strömung auf den Rhein und per Hubwagen durchs dritte Wehr.

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Hinter dem Wehr wurde reißendes Wasser eingeleitet. Es begann wieder aus Kübeln zu gießen. Wir hatten alle Hände voll zu tun um das 6,50m lange Zweierkajak mit der Spitze vorn in der Strömung zu halten. Plötzlich geriet das Kajak quer zur Strömung und schneller als gedacht war nichts mehr zu ändern: Wir kenterten mit vollem Gepäck. Dank unseren Kenterübungen im Kajakkurs saßen die kommenden Schritte zum Glück gut: Ruhe bewahren, Spritzdecke lösen und auftauchen und dann der erste Gedanke: die Paddel retten. Danach schwammen wir zum Ufer und luden aus, um erstmal das Wasser aus dem Boot zu bekommen. Verloren ging dabei zum Glück nur eine Sonnenbrille. Das restliche Gepäck war sicher verstaut und das meiste war trocken geblieben.

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Dann ging es bei Regen weiter. Es war kalt, vor allem weil wir so nass waren und zum Glück hatte Robert Leidel uns Paddeljacken ins Kajak gelegt, die wir nun gut gebrauchen konnten.

Dann ging es wieder in die heftige Strömung. Keine Sekunde Zeit zum Durchatmen, hier war man heute wegen des Hochwassers wirklich gefordert. Bloß immer die Spitze geradeaus halten. Die Flussbiegungen waren besonders heftig.

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An einer ruhigeren Stelle landeten wir an, um uns erstmal zu stärken und informierten uns über die kommenden Flusskilometer. Wir bafanden uns kurz vor Eglisau und lasen, dass es hinter dem Kraftwerk bei Hochwasser gefährlich werden kann. Daher entschlossen wir uns, bei Eglisau anzulanden und hier unsere Kajaketappe zu beenden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Robert Leidel www.Paddelprofi.com für das Ausleihen des tollen Zweierkajaks, die Organisation und das zur-Verfügung-stellen der ganzen Ausrüstung, und den Hin- und Rücktransport des Kajaks! Es hat uns sehr viel Spass gemacht und ohne diese Hilfe und ohne Idefix hätten wir die Wasserstrecken nicht zurücklegen können!

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Dank Joachim Schanz, der uns die Rennräder nach Eglisau gebracht hat und uns nun mit Fahrzeug begleiten wird, konnten wir die restliche Strecke bis Waldshut damit zurücklegen. Vielen Dank auch an Ulla für das Ausleihen ihres wunderbaren Rennrads. Morgen wird es damit auf den Feldberg gehen…

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